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30.10.2024

Wie man herausfindet, welches Hosting eine Website verwendet

Ob Sie die Infrastruktur eines Mitbewerbers benchmarken, die Performance einer bewunderten Website replizieren oder einfach Ihre technische Neugier befriedigen möchten – zu wissen, welcher Hosting-Anbieter eine Website betreibt, ist eine wirklich nützliche Information. Glücklicherweise gibt es mehrere zuverlässige Methoden – von benutzerfreundlichen Online-Tools bis hin zu technischeren DNS- und IP-Analysetechniken –, die diese Information schnell und präzise aufdecken können.

Dieser umfassende Leitfaden führt Sie durch alle wichtigen Ansätze, erklärt, was jede Methode offenbart, und hilft Ihnen, die Ergebnisse wie ein erfahrener Systemadministrator zu interpretieren.

Warum sollten Sie den Hosting-Anbieter einer Website kennen wollen?

Bevor wir in die Methoden eintauchen, lohnt es sich, die legitimen Anwendungsfälle zu verstehen:

  • Wettbewerbsanalyse: Identifizieren Sie die Infrastruktur hinter leistungsstarken Mitbewerbern, um Ihre eigenen Hosting-Entscheidungen zu informieren.
  • Migrationsplanung: Verstehen Sie, welche Art von Hosting-Umgebung (Shared, VPS, Dedicated, Cloud) eine Website verwendet, bevor Sie Ihr eigenes Projekt migrieren.
  • Sicherheitsaudits: Stellen Sie fest, ob eine Domain bei einem seriösen Anbieter oder einem potenziell riskanten Netzwerk gehostet wird.
  • Due Diligence bei Partnerschaften: Bewerten Sie das technische Setup eines potenziellen Partners, bevor Sie eine Geschäftsbeziehung eingehen.
  • Fehlerbehebung: Diagnostizieren Sie Verbindungs- oder Leistungsprobleme, indem Sie den vorgelagerten Anbieter identifizieren.

Lassen Sie uns nun jede Erkennungsmethode im Detail erkunden.

Methode 1: Ein WHOIS-Lookup-Tool verwenden

WHOIS ist eine der ältesten und zuverlässigsten Methoden, um Domain- und Hosting-Informationen zu sammeln. Eine WHOIS-Abfrage ruft öffentlich registrierte Informationen über eine Domain ab, die häufig den Registrar, Nameserver und manchmal die Hosting-Organisation enthält.

So führen Sie einen WHOIS-Lookup durch:

  1. Besuchen Sie einen WHOIS-Lookup-Dienst wie ICANN Lookup, Whois.net oder who.is.
  2. Geben Sie den Ziel-Domainnamen ein (z. B. example.com) und senden Sie die Abfrage ab.
  3. Überprüfen Sie die Ergebnisse und achten Sie besonders auf:
  • Nameserver (NS-Records): Diese identifizieren häufig direkt den Hosting-Anbieter. Beispielsweise verweisen Nameserver wie ns1.bluehost.com eindeutig auf Bluehost.
  • Registrant Organization: Gibt manchmal das Hosting-Unternehmen an, wenn die Domain über den Hoster registriert wurde.
  • Registrar: Zeigt, wo die Domain registriert wurde, was nicht unbedingt mit dem Hosting-Anbieter übereinstimmen muss.

Worauf Sie achten sollten:

Nameserver sind hier Ihr zuverlässigster Indikator. Wenn die Nameserver zu einem bekannten Hosting-Unternehmen gehören, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Website dort gehostet wird – oder zumindest, dass das DNS von diesem Anbieter verwaltet wird.

> Profi-Tipp: Domain-Registrierung und Web-Hosting sind zwei separate Dienste. Eine Domain kann bei einem Unternehmen registriert, aber bei einem anderen gehostet sein. Wenn Sie beides unter einem Dach verwalten möchten, ermöglicht der Domain-Registrierungsservice von AlexHost die nahtlose Registrierung und Verwaltung von Domains zusammen mit Ihrem Hosting-Plan.

Methode 2: DNS-Records analysieren

DNS-Records (Domain Name System) enthalten eine Fülle von Informationen über die Infrastruktur einer Website. Durch die Untersuchung bestimmter Record-Typen können Sie häufig nicht nur den Hosting-Anbieter, sondern auch den Mailserver, das CDN und andere verwendete Dienste identifizieren.

Wichtige DNS-Record-Typen zur Untersuchung:

Record-TypWas er offenbart
A RecordDie IPv4-Adresse, auf die die Domain verweist – zeigt direkt auf den Hosting-Server
AAAA RecordDie IPv6-Adresse des Servers
MX RecordMailserver-Informationen – kann den E-Mail-Hosting-Anbieter aufdecken
CNAME RecordAliase, die auf CDN- oder Cloud-Anbieter-Hostnamen verweisen können
NS RecordAutoritative Nameserver – identifiziert häufig den DNS-/Hosting-Anbieter
TXT RecordKann SPF-, DKIM- und Verifikationsstrings enthalten, die auf verwendete Dienste hinweisen

So überprüfen Sie DNS-Records:

  1. Verwenden Sie ein DNS-Lookup-Tool wie MXToolbox, DNSchecker.org oder DNSstuff.
  2. Geben Sie den Domainnamen ein und wählen Sie den Record-Typ aus, den Sie untersuchen möchten.
  3. Analysieren Sie die Ausgabe:
  • Ein A Record, der auf eine IP wie 104.21.x.x oder 172.67.x.x verweist, deutet auf Cloudflare-Proxying hin.
  • Ein CNAME, der auf *.amazonaws.com verweist, deutet auf AWS-Hosting hin.
  • NS Records wie ns1.alexhost.com identifizieren direkt den DNS-Anbieter.

Befehlszeilen-Alternative:

Wenn Sie mit dem Terminal vertraut sind, können Sie DNS-Lookups direkt ausführen:

# Check A record
dig A example.com

# Check name servers
dig NS example.com

# Check MX records
dig MX example.com

# On Windows, use nslookup
nslookup -type=A example.com
nslookup -type=NS example.com

Methode 3: Die IP-Adresse zurückverfolgen

Jede Website wird zu einer oder mehreren IP-Adressen aufgelöst. Durch die Identifizierung und Analyse dieser IP-Adressen können Sie häufig den Hosting-Anbieter, den Rechenzentrumsstandort und sogar das spezifische Netzwerk (ASN) ermitteln, zu dem der Server gehört.

Schritt 1: Die IP-Adresse der Website ermitteln

Mit ping (Linux/macOS/Windows):

ping example.com

Dies gibt die IP-Adresse zurück, auf die die Domain aufgelöst wird.

Mit dig (Linux/macOS):

dig +short example.com

Mit nslookup (Windows):

nslookup example.com

Schritt 2: Die IP-Adresse nachschlagen

Sobald Sie die IP haben, verwenden Sie eines dieser Tools, um den Eigentümer zu identifizieren:

  • IPinfo.io — Liefert Organisationsname, ASN, Stadt, Land und Hostname.
  • ARIN WHOIS — Das American Registry for Internet Numbers; nützlich für nordamerikanische IPs.
  • RIPE NCC — Für europäische IP-Bereiche.
  • Shodan.io — Erweitertes Tool, das offene Ports, Dienste und Banner aufdeckt.

Was die Ergebnisse Ihnen sagen:

  • Das Feld Organization nennt typischerweise den Hosting-Anbieter oder das Rechenzentrum.
  • Die ASN (Autonomous System Number) identifiziert den Netzbetreiber.
  • Der mit der IP verknüpfte Hostname enthält häufig die Domain des Anbieters (z. B. server.alexhost.com).

> Hinweis: Wenn die IP zu Cloudflare, Fastly oder einem anderen CDN-/Proxy-Dienst aufgelöst wird, sehen Sie das Edge-Netzwerk, nicht den Ursprungsserver. In diesem Fall müssen Sie zusätzliche Methoden verwenden, um den tatsächlichen Hosting-Anbieter hinter dem Proxy zu identifizieren.

Methode 4: Den HTML-Quellcode und HTTP-Header der Website untersuchen

Websites hinterlassen häufig identifizierbare Fingerabdrücke in ihrem Quellcode und HTTP-Response-Headern. Diese können die Hosting-Plattform, das CMS, das CDN und sogar die Serversoftware aufdecken.

Den Seitenquellcode untersuchen:

  1. Öffnen Sie die Zielwebsite in Ihrem Browser.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite und wählen Sie „Seitenquelltext anzeigen” (oder drücken Sie Ctrl+U / Cmd+U).
  3. Suchen Sie (Ctrl+F) nach Schlüsselwörtern wie:
  • cdn, cloudfront, amazonaws, cloudflare
  • wp-content (weist auf WordPress hin)
  • Hosting-spezifische Pfade oder Asset-URLs

HTTP-Response-Header untersuchen:

HTTP-Header werden vom Server mit jeder Antwort gesendet und enthalten häufig aufschlussreiche Informationen:

Mit Browser-DevTools:

  1. Öffnen Sie die DevTools (F12 oder Ctrl+Shift+I).
  2. Wechseln Sie zum Tab Netzwerk.
  3. Laden Sie die Seite neu und klicken Sie auf die Hauptdokumentanfrage.
  4. Überprüfen Sie den Tab Header, insbesondere den Abschnitt Response Headers.

Mit curl über die Befehlszeile:

curl -I https://example.com

Wichtige Header, auf die Sie achten sollten:

HeaderWas er möglicherweise offenbart
ServerWebserver-Software (z. B. Apache, nginx, LiteSpeed)
X-Powered-ByBackend-Technologie (z. B. PHP/8.1, ASP.NET)
ViaVerwendeter Proxy oder CDN
X-CacheCaching-Schicht (z. B. HIT from Cloudflare)
CF-RayBestätigt die Verwendung von Cloudflare
X-Amz-*Weist auf Amazon AWS-Dienste hin
Set-CookieCookie-Namen können auf Hosting-Plattformen hinweisen

Methode 5: Hosting-Checker- und Technologie-Erkennungstools verwenden

Mehrere spezialisierte Online-Tools sind speziell dafür entwickelt worden, Hosting-Anbieter und den vollständigen Technologie-Stack einer beliebigen Website zu identifizieren. Diese sind die schnellste Option für nicht-technische Benutzer.

Empfohlene Tools:

Hosting-Identifikation:

  • HostingChecker.com — Geben Sie eine URL ein und sehen Sie sofort den Hosting-Anbieter.
  • HostAdvice Hosting Checker — Kombiniert WHOIS und Hosting-Erkennung.
  • WhoIsHostingThis.com — Einfache, schnelle Hosting-Suche.

Vollständige Technologie-Stack-Erkennung:

  • BuiltWith.com — Umfassende Aufschlüsselung jeder Technologie, die eine Website verwendet, einschließlich Hosting, CMS, Analytics und mehr.
  • Wappalyzer — Als Browser-Erweiterung und Web-Tool verfügbar; identifiziert Frameworks, CDNs, Hosting und Dutzende anderer Technologien in Echtzeit.
  • SimilarTech — Nützlich für Wettbewerbsanalysen über mehrere Websites hinweg.

So verwenden Sie diese Tools:

  1. Navigieren Sie zu einem der oben aufgeführten Tools.
  2. Geben Sie die vollständige URL der Website ein, die Sie untersuchen (z. B. https://example.com).
  3. Überprüfen Sie die Ergebnisse, die typischerweise Folgendes umfassen:
  • Name des Hosting-Anbieters
  • IP-Adresse und Standort
  • Nameserver
  • CMS und Framework
  • CDN und Sicherheitsdienste

Methode 6: Browser-Erweiterungen verwenden

Browser-Erweiterungen bieten die bequemste Echtzeit-Analyse – besuchen Sie einfach eine Website und die Erweiterung identifiziert automatisch deren Technologie-Stack ohne manuelle Eingabe.

Top empfohlene Erweiterungen:

Wappalyzer *(Chrome, Firefox, Edge)*

  • Erkennt Hosting-Anbieter, CMS-Plattformen, JavaScript-Frameworks, Analytics-Tools und mehr.
  • Zeigt Ergebnisse als Symbol-Overlay während des Browsens an.
  • Kostenlose Version verfügbar; Premium-Version bietet historische Daten.

BuiltWith Technology Profiler *(Chrome)*

  • Detaillierte Aufschlüsselung aller erkannten Technologien.
  • Besonders stark bei der Identifizierung von Hosting-Umgebungen und CDNs.

WhatRuns *(Chrome, Firefox)*

  • Leichtgewichtige Alternative zu Wappalyzer.
  • Erkennt Themes, Plugins, Schriftarten und Hosting-Dienste.

Installation und Verwendung:

  1. Suchen Sie nach dem Namen der Erweiterung im Chrome Web Store oder bei Firefox Add-ons.
  2. Klicken Sie auf Zum Browser hinzufügen und bestätigen Sie die Installation.
  3. Besuchen Sie eine beliebige Website – das Erweiterungssymbol wird aktiviert und zeigt erkannte Technologien an.
  4. Klicken Sie auf das Symbol, um die vollständige Aufschlüsselung einschließlich des Hosting-Anbieters zu sehen.

Methode 7: SSL-Zertifikatdetails überprüfen

SSL/TLS-Zertifikate enthalten manchmal Informationen über den Hosting-Anbieter oder die verwendete Zertifizierungsstelle, die zusätzliche Hinweise liefern können.

So untersuchen Sie ein SSL-Zertifikat:

  1. Klicken Sie auf das Schloss-Symbol in der Adressleiste Ihres Browsers.
  2. Wählen Sie „Verbindung ist sicher”„Zertifikat ist gültig”.
  3. Überprüfen Sie die Zertifikatdetails:
  • Ausgestellt für: Die Organisation, für die das Zertifikat ausgestellt wurde.
  • Ausgestellt von: Die Zertifizierungsstelle (z. B. Let’s Encrypt, DigiCert, Sectigo).
  • Subject Alternative Names: Können verwandte Domains oder Subdomains aufdecken, die auf die Hosting-Umgebung hinweisen.

> Hinweis: Viele Hosting-Anbieter bieten kostenlose Let’s Encrypt-Zertifikate an, sodass die Zertifizierungsstelle allein den Hoster nicht identifiziert. Premium-Zertifikate von Anbietern wie DigiCert oder Sectigo werden jedoch häufig über bestimmte Hosting-Pläne erworben oder mit diesen gebündelt. Wenn Sie Ihre eigene Website absichern möchten, erkunden Sie AlexHosts SSL-Zertifikate für erschwingliche Optionen, die mit jeder Hosting-Umgebung kompatibel sind.

Methode 8: Den Website-Eigentümer kontaktieren

Wenn alle technischen Methoden scheitern – oder wenn Sie bestätigte, direkte Informationen benötigen – ist es ein völlig valider Ansatz, den Website-Eigentümer direkt zu kontaktieren.

Wann diese Methode sinnvoll ist:

  • Sie bewerten einen potenziellen Geschäftspartner und möchten dessen technische Infrastruktur verstehen.
  • Die Website verwendet starkes Proxying oder Verschleierung, die automatisierte Tools überlistet.
  • Sie benötigen spezifische Details zu deren Hosting-Konfiguration (z. B. Server-Spezifikationen, SLA, Support-Qualität), die kein Tool liefern kann.

So nehmen Sie Kontakt auf:

  • Verwenden Sie die Kontakt-Seite oder die auf der Website angegebene Support-E-Mail.
  • Verbinden Sie sich über LinkedIn, wenn es sich um ein Unternehmen handelt.
  • Überprüfen Sie die Über uns-Seite auf Kontaktinformationen des Teams.

Seien Sie transparent über Ihren Grund für die Anfrage – die meisten Website-Eigentümer teilen gerne ihren Hosting-Anbieter mit, besonders wenn Sie es als Kompliment für die Performance ihrer Website formulieren.

Ergebnisse interpretieren: Häufige Hosting-Szenarien

Sobald Sie Daten aus einer oder mehreren Methoden gesammelt haben, erfahren Sie hier, wie Sie häufige Befunde interpretieren:

Szenario 1: Die Website befindet sich hinter Cloudflare

  • Anzeichen: IP wird zu Cloudflare-Bereichen aufgelöst, CF-Ray-Header vorhanden, Wappalyzer zeigt Cloudflare an.
  • Was es bedeutet: Cloudflare fungiert als Reverse Proxy/CDN. Der tatsächliche Ursprungsserver ist verborgen. Verwenden Sie zusätzliche Methoden (Quellcode-Analyse, SSL-Zertifikatdetails), um den zugrunde liegenden Hoster zu identifizieren.

Szenario 2: Die Website verwendet Shared Hosting

  • Anzeichen: IP-Adresse hostet Hunderte anderer Domains (überprüfen Sie mit Reverse-IP-Lookup-Tools wie ViewDNS.info), Server-Header zeigt Apache oder LiteSpeed, cPanel-bezogene Pfade im Quellcode sichtbar.
  • Was es bedeutet: Die Website befindet sich auf einem Shared-Hosting-Plan, was bedeutet, dass Ressourcen mit anderen Kunden geteilt werden. Wenn Sie ein wachsendes Projekt betreiben, sollten Sie ein Upgrade auf einen VPS-Hosting-Plan für dedizierte Ressourcen und bessere Performance in Betracht ziehen.

Szenario 3: Die Website verwendet einen VPS oder Dedicated Server

  • Anzeichen: IP-Adresse hostet nur eine oder sehr wenige Domains, Server-Header können benutzerdefinierte Konfigurationen zeigen, SSH-Banner oder Port 22 offen (über Shodan sichtbar).
  • Was es bedeutet: Die Website läuft wahrscheinlich auf einem Dedicated Server oder VPS mit vollem Root-Zugriff und benutzerdefinierter Konfiguration.

Szenario 4: Die Website verwendet einen großen Cloud-Anbieter

  • Anzeichen: IP-Bereiche gehören zu AWS (amazonaws.com), Google Cloud (googleusercontent.com) oder Azure (azure.com). CNAME-Records verweisen auf Cloud-spezifische Hostnamen.
  • Was es bedeutet: Die Website wird auf Cloud-Infrastruktur gehostet, möglicherweise unter Verwendung verwalteter Dienste wie S3, EC2 oder App Engine.

Ihr eigenes Hosting basierend auf Ihren Erkenntnissen auswählen

Zu entdecken, wie leistungsstarke Websites gehostet werden, kann Ihre eigenen Hosting-Entscheidungen direkt beeinflussen. Hier ist ein schnelles Referenzhandbuch:

Ihre AnforderungenEmpfohlener Hosting-Typ
Kleine Website, Blog oder PortfolioShared Web Hosting
Wachsendes Unternehmen oder E-CommerceVPS Hosting
Hochfrequentierte oder ressourcenintensive AppsDedicated Servers
Machine-Learning- oder GPU-WorkloadsGPU Hosting
Einfache Verwaltung mit cPanelVPS mit cPanel
Professionelle E-Mail-InfrastrukturE-Mail-Hosting

Häufig gestellte Fragen

Ja, absolut. Alle in diesem Leitfaden beschriebenen Methoden verwenden öffentlich verfügbare Informationen. WHOIS-Daten, DNS-Records und HTTP-Header sind absichtlich öffentlich zugänglich. Es ist kein Hacking oder unbefugter Zugriff beteiligt.

Kann eine Website ihren Hosting-Anbieter verbergen?

Ja, bis zu einem gewissen Grad. Die Verwendung eines CDN wie Cloudflare, eines Reverse Proxys oder datenschutzgeschützter WHOIS-Einträge kann Hosting-Details verschleiern. Entschlossene Ermittler können den zugrunde liegenden Anbieter jedoch häufig noch durch Quellcode-Analyse, SSL-Zertifikate oder direkten Kontakt identifizieren.

Was ist die genaueste Methode?

Keine einzelne Methode ist zu 100 % eindeutig. Der zuverlässigste Ansatz besteht darin, mehrere Methoden zu kombinieren – WHOIS-Daten, DNS-Records, IP-Analyse und Technologie-Erkennungstools für das genaueste Bild zu kombinieren.

Was, wenn die IP zu einem CDN gehört?

Verwenden Sie einen Reverse-IP-Lookup oder untersuchen Sie den Quellcode auf Ursprungsserver-Referenzen. Sie können auch versuchen, über die direkte IP auf die Website zuzugreifen (falls bekannt) oder nach exponierten Subdomains suchen, die das CDN umgehen.

Fazit

Zu identifizieren, welcher Hosting-Anbieter eine Website betreibt, ist eine wertvolle Fähigkeit für Entwickler, Marketer, Systemadministratoren und Geschäftsinhaber gleichermaßen. Durch die Kombination von Methoden – WHOIS-Lookups, DNS-Analyse, IP-Verfolgung, HTTP-Header-Inspektion und Technologie-Erkennungstools – können Sie mit Zuversicht ein umfassendes Bild der Infrastruktur einer beliebigen Website erstellen.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  1. Beginnen Sie mit WHOIS und DNS – sie sind schnell, kostenlos und oft ausreichend.
  2. Verwenden Sie IP-Analyse, um den Hosting-Anbieter und den Rechenzentrumsstandort zu bestätigen.
  3. Untersuchen Sie HTTP-Header und Quellcode für tiefere technische Fingerabdrücke.
  4. Setzen Sie Browser-Erweiterungen wie Wappalyzer für mühelose Echtzeit-Erkennung ein.
  5. Vergleichen Sie mehrere Tools für die genauesten Ergebnisse.

Sobald Sie verstehen, was die Hosting-Umgebung eines Mitbewerbers erfolgreich macht, können Sie diese Erkenntnisse auf Ihre eigene Infrastruktur anwenden. Ob Sie die Einfachheit von Shared Web Hosting, die Flexibilität eines VPS oder die rohe Leistung von Dedicated Servers benötigen – AlexHost bietet Enterprise-Lösungen, die für Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit entwickelt wurden.

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